Letztes Mail aus Madrid - Am 31. Januar 2008 gehts wieder zurück in die Schweiz
Hallo miteinander!
Mein letzter Tag bei Daimler ist angebrochen! Bereits habe ich alle Arbeiten abgeschlossen oder an Kollegen übergeben. Und so habe ich nun etwas Zeit, euch ein letztes Mal aus Spanien zu berichten.
Das letzte Mail erreichte euch Mitte Dezember, also noch vor der berüchtigten Mercedes-Weihnachtsfeier. Es war wirklich ein äusserst ausgelassenes Fest, an dem gut zwei Drittel der Leute verkleidet waren und bis in die Morgenstunden tanzten. Das Verkleidungsthema war ja „Mittelalter" und ich konnte von einem Kollegen eine Mönchskutte ausleihen. Ich dachte, so könnte ich doch noch ein bisschen weihnachtliche Besinnlichkeit in dieses fasnächtliche Firmenessen bringen. Mir wurde jedoch gesagt, dass ich weniger wie ein Mönch sondern eher wie ein Inquisitor aussah...
Der Januar war hier unten bis jetzt sehr sonnig und mit Temperaturen von 15-20 Grad sehr angenehm. Auch in anderer Hinsicht war der Januar sehr angenehm: ich hatte während 2.5 Wochen Cornelia bei mir auf Besuch. An den Wochenenden ergriffen wir ein letztes Mal die Gelgenheit, die kastillische Landschaft zu erkunden.
Eine Reise führte uns nach Cuenca (ca. 150 km südöstlich von Madrid). Dieses Städtchen wurde ziemlich abenteuerlich auf einem Felsvorsprung zwischen 2 Flüssen gebaut. Berühmt sind die „casas colgantes" (hängende Häuser), die wegen Platzmangel über den Abgrund der Schlucht hinaus gehen. Auch die Umgebung ist sehr reizvoll: in einem Kalkgebirge trifft man auf die „ciudad encantada" (die verwunschene Stadt). Hier entstanden in vielen Jahren der Erosion grosse, eindrückliche Gesteinsformationen. Die Natur amtete gewissermassen als Bildhauer und man erkennt leicht Tiere (Hund, Krokodil, etc), Menschen oder Gebäude.
Was euch vielleicht mehr interessiert, ist das Fazit, das ich aus meinem 6-monatigen Arbeitseinsatz in Spanien ziehe. Die vergangenen Monate im Logistikcenter von Mercedes waren sehr interessant und lehrreich für mich. Als SBB-Trainee durfte ich nun einmal die Kundenseite kennenlernen und ich erhielt einen Einbilick in den Strassentransport. Mir waren auch keine Türen
verschlossen; ich wurde herzlich aufgenommen und sobald ein Problem zu lösen war, wurde ich kontaktiert und miteinbezogen. Gemeinsam haben wir Verbesserungen umgesetzt, die schon jetzt zu einer klaren Verminderung der Kapazitätsprobleme und einer deutlich besseren Service-Qualität geführt haben.
Sehr gefallen hat mir der Einblick in eine andere Firmen- und Landeskultur. Meiner Meinung nach wirkt sich die Landeskultur viel stärker auf die tägliche Arbeit aus als die Frimenkultur. Obwohl mir bewusst ist, dass man nie verallgemeinern kann, wage ich es doch, meinen persönlichen Eindruck mitzuteilen. Grundsätzlich ist mir positiv aufgefallen, dass hier über Mittag und in Kaffeepausen praktisch nicht über die Arbeit gesprochen wird. Dafür weiss jeder genau, wie die Arbeitskollegen die Freizeit verbringen und wie es den Verwandten geht. Generell scheinen mir die Leute auch gelassener; sie lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Auf die Frage „Wie gehts?" antwortet praktisch keiner, dass er viel zu tun oder sogar Stress hat -- Burn-out ist hier (noch) ein Fremdwort; ich habe es während den ganzen 6 Monaten nie gehört.
Mir ist auch aufgefallen, dass man hier weniger strukturiert vorgeht als in der Schweiz. Während bei uns schnell mal ein Projekt lanciert wird, um ein Problem von Grund auf anzugehen, agiert man hier lieber kurzfristig und spontan im Rahmen von „Feuerwehrübungen". Oder es gibt die zweite Möglichkeit, dass man das Problem einfach mal Problem sein lässt und darauf hofft, dass es sich irgendwann von selbst löst oder in Vergessenheit gerät. Ich denke, beide Haltungen haben ihre positiven und negativen Seiten und führen je nach Situation zum Erfolg.
Ihr spürt es, ich blicke auf eine tolle Zeit in Spanien zurück. Trotzdem freue ich mich auch wieder auf die Schweiz und meine neue Aufgabe bei der SBB Cargo. Schlussendlich, fasziniert mich die Eisenbahn schon mehr als schnelle Autos. Meine letzte Förderstelle führt mich ins Corporate Development, wo es mehr um strategische Fragen gehen wird.
Nun ist es aber höchste Zeit, das Mail zu beenden -- ich muss noch meinen Abschiedsapero vorbereiten...
Bis bald!
Roland
Cornelia zu Besuch bei Roland
Roland auf einer Wanderung mit einem Arbeitskollegen.
Mail von Roland Weihnachten 2007
Hoi zäme!
Von verschiedenen Seiten habe ich erfahren, dass der Eindruck vorherrscht, ich sei hier in Madrid mehr am Herumreisen als am Arbeiten. Ich kann euch versichern, dass dies keineswegs so ist. Von Montag bis Freitag findet man auch mich im Büro (oder ab und zu im Ersatzteillager).
Es stimmt aber, dass es in Spanien deutlich mehr Feiertage gibt als in der Schweiz (und sogar noch mehr als z.B. im feiertagsverwöhnten Kanton Schwyz). Gerade vor kurzem verschwand das ganze Land in eine Feiertagsbrücke: am 6. Dez. war nicht etwa Samichlaustag, sondern „Día de la Constitución" und am 8. Dez. war Maria Empfängnis. Da dieser Tag auf einen Samstag fiel, wurde er kurzerhand am 7.Dez. vorgezogen. Somit hatten wir von Do-So eine Brücke.
Diese nutzte ich um zusammen mit Cornelia südwärts zu fahren und der kontinentalen Kälte von Madrid zu entfliehen. Tatsächlich fanden wir in Andalusien Temparaturen über 20 Grad. Unsere Reise führte uns zuerst nach Granada, einst die letzte Stadt in muslimischer Hand vor der endgültigen Rückeroberung der iberischen Halbinsel durch die Christen 1492. Aus diesem Grund spürt man noch heute den arabischen Einfluss. Auch die Küstenstadt Málaga hat uns sehr gefallen und in Córdoba besuchten wir die weltberühmte Mezquita, ein riesiges Gebetshaus aus der Zeit der muslimischen Besetzung.
Auch dank meiner Arbeit bekomme ich ab und zu Gelegenheit zu reisen. Anfangs November fand in Vitoria im Baskenland eine Sitzung über die LKW-Transporte Deutschland-Spanien und zurück statt. Diese Transporte wurden neu ausgeschrieben und nun musste der Vergabeentscheid gefällt werden. Ich kann euch sagen, dass nur selten die absolut günstigste Firma den Zuschlag erhielt. Sehr häufig spielte die Service-Qualität eine wichtige Rolle, sowie die Anzahl LKWs, welche die verschiedenen Firmen in den letzten Monaten von Merdedes gekauft haben.
Ende November war dann ein Besuch bei Mercedes-Benz Portugal in der Nähe von Lissabon auf dem Programm. Da die portugiesischen Händler ebenfalls vom Madrider Logistikzentrum beliefert werden, fand eine Sitzung statt, um aktuelle Transportthemen und Probleme zu besprechen. Leider haben wir bei diesen Reisen kaum Zeit, um etwas von der Stadt zu sehen. Meist versuchen wir jedoch, im Stadtzentrum zu Abend zu essen. So weiss ich nun immerhin, dass man in Portugal vorzüglich speist und dass Lissabon eine schöne Altstadt hat.
Inzwischen weihnachtelt es in Madrid sehr. Überall hängen mehr oder weniger kitschige Weihnachtsbeleuchtungen und - das wichtigste Indiz - das Lottofieber ist ausgebrochen. Jeder und jede (ich übertreibe nicht) nimmt an der Weihnachtslotterie teil. Meist kauft jemand von der Firma oder einem Verein alle Lose, welche die gleiche 5-stellige Nummer tragen und alle Angestellten können sich ihren Anteil kaufen. Sollte am 22.Dez. „unsere" Nummer gewinnen, wär jede und jeder um 300'000 Euro reicher. Mal schauen, ob es so weit kommt.
Generell wird hier Weihnachten etwas weniger besinnlich und dafür ausgelassener gefeiert. Hoch im Kurs sind beispielsweise alle Arten von Masken und Verkleidungen. Für das firmeninterne Weihnachtsessen vom kommenden Freitag sollten sich alle zum Thema „Mittelalter" verkleiden. Meine Arbeitskollegen finden, ich solle mich doch als Guillermo Tell verkleiden. Ich weiss nicht so recht.... So oder so wird wohl tüchtig gefeiert. Es gibt 4 Cars für den
Rücktransport: einen um halb zwei und drei weitere um halb vier!
In diesem Sinne wünsche ich euch allen je nach Vorliebe ein besinnliches oder fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins 2008.
Liebe Grüsse
Roland
Mail von Roland 25. Oktober 2007
Hallo miteinander!
Am vergangenen Montag wurde ich von meinen Arbeitskollegen mit einem "Was ist in der Schweiz los?" empfangen. Am Abend zuvor wurde in den Fernsehnachrichten verkuendet, dass in der Schweiz die „ultrarechten Populisten" mit fremdenfeindlichen Parolen die Wahlen gewonnen haben. Noch am Vortag habe ich Chantal und Michael (Besuchern aus Bern/Berlin) versichert, dass von den Wahlen in der Schweiz hier eigentlich niemand Kenntnis hat. Nun wurde ich eines Besseren belehrt und musste am Mittagstisch erklaeren, wie das Plakat mit den weissen und schwarzen Schaefchen zu verstehen ist. Dabei merkte ich, dass ich es selbst nicht recht begriffen hatte und dass das SVP-Plakat jedenfalls ziemlich zweideutig ist: entweder repraesentiert das schwarze Schaf die Auslaender/farbige Personen und folglich wuerde dies bedeuten, dass alle Auslaender raus sollen. Die 2. Moeglichkeit ist, dass man „Schwarzes Schaf" im uebertragenen Sinn verstehen muss und somit bedeutet es, dass diejenigen, die was verbrochen haben, aus der Schweiz geschafft werden sollen (also sowohl Auslaender als auch Schweizer...). Aber beide Moeglichkeiten sind ziemlicher
Bloedsinn: die erste wuerde uns in den wirtschaftlichen Ruin treiben (wer wuerde z.B. die mueden Pendler jeden Morgen per Railbar mit Kaffee versorgen?), die zweite ist politisch kaum zu realisieren (kein anderes Land wuerde kriminelle Schweizer aufnehmen wollen...).
Aber verlassen wir das glitschige Parkett der Politik. Denn obschon in den spanischen Medien Blocher (faelschlicherweise) in die Naehe von General Franco gerueckt wurde, glaube ich kaum, dass das Image der Schweiz einen dauerhaften Kratzer bekommt. Der Grund ist einfach: die Spanier lernen schon als Kind, dass die Schweiz eine heile Welt ist, denn jeder kennt hier die Heidi (oder „Cheydi", wie sie hier liebevoll genannt wird). Waehrend bei uns die Heidi-Geschichte eines unter vielen populaeren Kinderbuechern ist (neben Globi, Papa Moll und Co.), ist es hier DAS Kinderbuch schlechthin. Beim Verfolgen der Abenteuer von Heidi, Pedro und dem Abuelo (Grossvater) praegt sich jedes Kind folgende Gleichung ein: Schweiz = Berge, gesunde Luft und Geissen (N.B. nicht
Schafe...)
In den vergangenen Wochen erhielt ich ab und zu Besuch, der mich jeweils auf meinen Streifzuegen durch Madrid und seine Umgebung begleitete. Mit meinen Eltern besichtigte ich die Stadt Segovia, welche vor allem wegen des gut erhaltenen Aquaedukts aus der Roemerzeit und des Maerchenschlosses Alázar bekannt ist. Ein anderer Grund, die Stadt zu besuchen ist das hervorragende Essen. Besonders vorzueglich ist in Segovia das Spanferkel. Das habe ich natuerlich auch probiert.
Am Wochenende darauf besuchte mich der Adi aus Genf/Nidwalden. Mit ihm unternahm ich eine ziemlich abenteuerliche Wanderung in der nahen Sierra de Guadarrama (siehe auch beiliegendes Foto). Fuer den Abstieg vom Gipfel des Yelmos folgten wir schwachen Markierungen, die leider immer spaerlicher wurden. Gleichzeitig wurde das Gelaende immer steiler und unwegsamer. Dafuer sahen wir immer mehr Gemsen(die gibt es sogar in Spanien!). Zum Glueck wiesen uns vereinzelte Steinmaennchen dann doch relativ zuverlaessig den Weg ins Tal. Dort erfrischten wir uns mit einem Bad im eiskalten Gebirgsbach.
Letztes Wochenende machte ich mit Chantal (Bern) und Michael (Berlin) einen Ausflug nach El Escorial. Dies ist ein gewaltiger Klosterkomplex aus dem 16. Jh., den Felipe II. als Dank fuer die siegreiche Schlacht gegen die Franzosen errichtete. Neben der grossen Kirche, Bibliothek und luxurioesen Privatraeumen des Koenigs haben wir die schoenen Gaerten mit Aussicht auf Berge, Seen und Madrid besichtigt.
Auch die Arbeit haelt mich nach wie vor auf Trab. Die Zusammenarbeit mit den spanischen KollegInnen ist sehr gut und wir konnten in den letzten Tagen/Wochen im Transportbereich einige Verbesserungen realisieren. Die meisten dieser Massnahmen vereinfachen das Controlling der Transportleistungen und tragen so dazu bei, dass wir genau wissen, was wann wohin transportiert wird und wie viel uns das kostet.
Langsam beginnt auch hier der Herbst: die Blaetter verfaerben sich und die Temperaturen sind vor allem ueber Nacht kuehler. Ich hoffe, dass ihr bis jetzt vom beruechtigten November-Nebel verschont geblieben seid... Auf jeden Fall wuensche ich euch weiterhin eine gute Zeit!
Liebe Gruesse,
Roland
Roland mit Adi auf einer Bergtour
Mail von Roland 26.9.07
Hallo miteinander!
Die Zeit vergeht wie im Flug! Schon bin ich 6 Wochen in Madrid und die Stadt beginnt mir langsam aber sicher ans Herz zu wachsen. Auch die naehere Umgebung von Madrid bietet sehr viel - davon konnte ich mich an den vergangenen Wochenenden selbst ueberzeugen.
Meine Schweizer Wurzeln machen sich auch hier bemerkbar und so war ich schon mehrere Male in der Sierra de Guadarrama am Wandern. Dieser Gebirgszug ist lediglich 45 min vom Madrider Stadtzentrum entfernt und seine hoechsten Gipfel sind 2500 m. Auch wenn diese Berge bedeutend kleiner sind als die Schweizer Alpen, haben sie doch ihre besonderen Reize. Besonders begeistert bin ich von den Gebirgsbaechen, die sich ueber Jahrtausende in die Felsen gefressen haben - und heute kann man in den steinigen Bassins baden... Die Schoenheit dieser Bergregion kann kaum mit Worten beschrieben werden, deshalb sende ich euch in der Beilage ein Foto zusammen mit Cornelia.
Einige Male war ich auch als Tourist unterwegs und hatte stets das Glueck von kompetenten spanischen ArbeitskollegInnen durch die Staedte gefuert zu werden. Besonders hervorzuheben ist die mittelalterliche Stadt Toledo (ca. 1h von Madrid entfernt) mit dem beruehmten Alcázar und der eindruecklichen Kathedrale. Toledo ist das katholische Zentrums Spaniens und war ueber lange Zeit auch die politische Hauptstadt. Bis zum Ende der Franco-Diktatur in den 1970er-Jahren hatte die kath. Kirche eine sehr maechtige Stellung in Spanien, wovon noch heute die vielen Schaetze und die repraesentativen Gebaeude zeugen. Nach Toledo wollte ich eigentlich mit dem AVE-Hochgeschwindigkeitszug fahren, aber leider gab es keine Plaetze und wir mussten mit dem Bus Vorlieb nehmen. Reisebusse sind in Spanien bedeutend billiger und fahren viel haeufiger als die Renfe-Zuege.
Nur eine halbe Stunde von Madrid entfernt (und deshalb mit den S-Bahnen „Cercanías" zu erreicen) liegt das Staedtchen Alcalá de Henares – beruehmt fuer eine der ersten Universitaeten der Welt (ich glaube 15. Jh.) und fuer den Geburtsort des spanischen Nationaldichters Cervantes (Stichwort: Don Quijote). Vor allem hat die Stadt eine sympatische Atmosphaere, was womoeglich daran liegt, dass sie von relativ wenigen Touristen besucht wird.
Damit verhaelt es sich in Aranjuez (suedlich von Madrid) anders. Dies war bis Mitte des letzten Jahrhunderts die Wochenend- und Sommerresidenz der spanischen Koenige. Ein Gang durch die luxurioesen Zimmer des Palasts und durch die ueppigen Gaerten versetzte mich ins Staunen.
Natuerlich arbeite ich auch ab und zu... Es gefaellt mir nach wie vor sehr gut und die Taetigkeiten sind interessant. Haeufig finden auch Meetings mit Leuten aus der deutschen Zentrale statt und hier prallen ab und zu kulturelle Unterschiede aufeinander. Oft muss ich dann als neutraler Schweizer vermittelnd eingreifen... :-)
Ein Highlight war fuer mich die Woche im Ersatzteillager. Ich arbeitete jeden Tag so gut es ging in einer anderen Abteilung des Lagers mit. Ziel war es, die Arbeitsablaeufe hautnah mitzuerleben und den Gesamt-Prozess zu verstehen. Ein angenehmer Nebeneffekt war, die vielen tollen Leute, die im Lager arbeiten, besser kennezulernen. Ich sende euch beiliegend auch noch ein Foto von mir in der Mercedes-Uniform.
Letzte Woche war auch ein besonderes Erlebnis: mit einigen Praktikanten zusammen besuchte ich das Champions League-Spiel Real Madrid - Werder Bremen. Es war ein spannendes Spiel mit vielen Emotionen und die steilen Raenge im des riesigen Estadio Santiago de Bernabeu tragen natuerlich auch viel zur Stimmung bei (-> Hexenkessel). Wir hatten super Plaetze nahe beim Spielfeld und in der Naehe der Fan-Ecke. Zu guter Letzt siegte Real auch verdient.
Ja, es gaebe noch viel zu berichten; aber bevor dieses Mail zu lang wird noch eine Info von der Kakerlaken-Front (dieses Thema scheint ja doch einige bewegt zu haben...): Seit meinem Umzug in eine andere Wohnung habe ich keines dieser flinken Tierchen mehr gesehen. Hoffentlich bleibt es so!
Ich hoffe, auch ihr bleibt vor Ungeziefer und anderen Plagen verschont. Einen schoenen Herbst wuensche ich euch!